Drehscheibe, Knotenpunkt, Tor zur Welt...

... die Attribute für Rhein-Main als zentraler Standort mit exzellenter Infrastruktur und Zugang in die ganze Welt sind vielfältig - und das zu Recht. Prägend ist dabei in erster Linie der Flughafen Frankfurt mit seiner herausragenden globalen Bedeutung sowohl für den Personen- als auch Güter- und Datenverkehr.

 

 

Quelle: Planungsverband Ballungsraum Frankfurt / Rhein-Main
              (www.planungsverband.de)

 

Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt ist der mit Abstand größte Flughafen Deutschlands. Im Jahr 2009 wurden über 51 Mio. Passagiere abgefertigt; damit ist er der drittgrößte Passagierflughafen in Europa (nach London Heathrow und Paris CDG) und der neuntgrößte im weltweiten Vergleich. Beim Luftfrachtaufkommen belegt der Flughafen mit 1,9 Millionen Tonnen den zweiten Rang in Europa hinter Paris CDG und weltweit den siebten Platz. Das Frachtzentrum Cargo-City-Süd ist Europas Cargo-Hub Nr. 1 - hier sind über 250 Logistik-Unternehmen angesiedelt.

Über das AirRailTerminal ist der Flughafen hervorragend an das deutsche und europäische Schienennetz und über das Frankfurter Kreuz direkt in das dichte Autobahnnetz der Region integriert. Die geplante Weiterentwicklung des Flughafens umfasst das Terminal 3, eine neue Landebahn, die Erweiterung der Cargo-City und des Airrail Centers sowie die Entwicklung der Gateway Gardens als zukünftiger Standort für Büros, Messen, Wissenschaft, Einzelhandel und Hotellerie.

 

Straßenverkehr

Die Rhein-Main-Region ist mit einem dichten Netz an Autobahnen überzogen. Mit deutlich mehr als 300.000 Fahrzeugen pro Tag ist das Frankfurter Kreuz das meistbefahrene Autobahnkreuz Deutschlands.

Innovative Verkehrsmanagementkonzepte tragen zu einer effizienten Organisation des Straßenverkehrs bei. Ein Beispiel hierfür ist die temporäre Freigabe von Seitenstreifen durch die Verkehrszentrale Hessen, die ihren Sitz in Frankfurt hat und für das Konzept mit dem "Verkehrs-Oscar" der Europäischen Union ausgezeichnet wurde. Im Projekt "Staufreies Hessen 2015" werden weitere wegweisende Zukunftskonzepte entwickelt.

 

Schienenverkehr

Mit dem Frankfurter Hauptbahnhof befindet sich einer der wichtigsten Schienenknotenpunkte Europas in der Region. Täglich nutzen rund 350.000 Personen und passieren über 2.600 Züge den Bahnhof.

Die Region verfügt insgesamt über zehn ICE-Bahnhöfe und ist damit sehr gut an das europäische Schienennetz angebunden. Zugleich ist die Schiene für den Güterverkehr wichtig. Allein die Güterbahn Railion bewegt beispielsweise 14 Millionen Tonnen Güter pro Jahr von und nach Hessen.

 

Öffentlicher Personennahverkehr

Der Nahverkehr wird in der Region schwerpunktmäßig durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) koordiniert. Der RMV ist einer der der größten europäischen Verkehrsverbünde und erbringt an einem durchschnittlichen Werktag rund 1,9 Millionen Fahrten. An dieser Stelle zeigt sich der enge Zusammenhang zwischen Logistik und Mobilität: für Güter- und Personenströme wird beispielsweise zu großen Teilen die gleiche Infrastruktur genutzt.

 

Binnenschiffsverkehr

Die wichtigsten Binnenwasserstraßen Europas - die Flüsse Rhein und Main - durchfließen die Rhein-Main-Region. Sie verbinden die Region zu Wasser mit der Nordsee und dem Schwarzen Meer.

Die drei wichtigsten Häfen der Region - der Hafen Frankfurt am Main, der Bayernhafen Aschaffenburg und der Mainhafen der Stadtwerke Hanau - sind jeweils trimodal an Straße und Schiene angeschlossen. Sie schlagen zusammen mit den am Rhein gelegenen Häfen in Worms, Gernsheim, Ginsheim und Mainz rund zehn Millionen Tonnen Güter pro Jahr um.

 

Datenverkehr

Luft-, Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsverkehr sind durch moderne informations- und kommunikationstechnologische Schnittstellen effektiv miteinander verbunden. Dafür sorgen nicht zuletzt schnelle und leistungsvolle Datenautobahnen: Frankfurt ist Standort des drittgrößten europäischen Internetknotens DE-CIX. Ende 2008 waren 280 Internetdienstanbieter und andere Organisation aus rund 30 Ländern am DE-CIX angebunden.